Videokonferenz über WebRTC

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WebRTC (Web Real-Time Communication), ist ein offener Standard und kann daher von allen Entwicklern frei genutzt werden. Er basiert auf den Skriptsprachen HTML5 und JavaScript. Jeder Browser, unabhängig von dem jeweiligen Endgerät, ist also WebRTC tauglich.

WebRTC definiert Kommunikationsprotokolle und Schnittstellen, über die Informationen von Browsern anderer Nutzer abgerufen werden können. Damit ist eine Echtzeitkommunikation über Rechnerverbindungen möglich – die Basis für die Umsetzung von Videokonferenzen, Datenübertragung und Desktopsharing.

Der Vorteil liegt klar auf der Hand: jedes Endgerät verfügt über einen Browser und ist so mit dem Programm ausgestattet, über das die Konferenz statt findet. Ein „… und noch eine App installieren ...“ erübrigt sich. Ebenso erledigt sich damit die Frage, inwieweit ein selbst genutztes Tool kompatibel mit dem Endgerät meiner zukünftigen Kunden ist. Das Endgerät benötigt eine WebCam und ein Mikrophon. Angenehmer ist es für den Nutzer allerdings, wenn zur Konferenz ein größerer Bildschirm genutzt werden kann – insbesondere dann, wenn Inhalte vom eigenen Gerät, wie Bilder oder Folien, übermittelt werden sollen.

Ein Beispiel für auch kostenfreies Videokonferenzing über Browser ist vonage.com – früher OpenTok RTC.

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Das System erkennt beim Start die Webcam und das Mikrofon Ihres Systems und bittet um die Erlaubnis, darauf zugreifen und sie benutzen zu dürfen. Sofern der Zugriff auf Ihre Webcam möglich ist, erscheint das Bild in dem rechts daür vorgesehenen (tief schwarzen) Ausgabefenster. Die Angabe eines Namens unterhalb dieses Wbcam-Bildes ist optional – und allenfalls sinnnvoll, sofern mehr als zwei Personen an der Videokonferenz teilnehmen.

Beim Start des Meetings durch Drücken des Buttons „Start Meeting“ öffnet sich ein Fenster zur Anerkennung der AGB von vonage. Danach startet die Applikation.